Nachbarschaftsstreit: 11 Tipps bei Lärmbelästigung durch nervige Nachbarn!

Jan 16, 2023 | Mentale Gesundheit

Was tun, wenn die Nachbarn über dir zu laut sind und das täglich?

Oder wenn der Nachbar einfach ständig unausstehlich ist?

In diesem Artikel gebe ich dir 11 Tipps und Strategien an die Hand, wie du mit deinen nervigen Nachbarn fertig wirst, um deine Lebenssituation massiv zu verbessern!

11 Tipps bei Lärmbelästigung durch nervige Nachbarn!

#1 Vorrauschhauend denken! 

Wenn du die nächste Wohnung beziehst, dann solltest du antizipieren, dass die Nachbarn von oben möglicherweise ein wenig lauter sind.

Der Krach kommt meistens von oben…

Deswegen ist ein guter Tipp, die oberste Wohnung zu beziehen, um selbst der Krachmacher zu sein 🙂

#2 Kommunikation

Klar solltest du zunächst einmal mit deinem Nachbar reden und ihm einfach sagen, dass er zu gewissen Zeiten etwas zu laut ist.

Bedenke, dass dein Nachbar vielleicht einfach gar nicht weiß, dass er zu laut ist.

Vielleicht nimmt er Lautstärke einfach anders wahr als du.

Wir tendieren dazu, den Menschen eine böse Absicht zu unterstellen, dabei wollen die meisten einfach in Frieden ihr Leben genießen.

Geh also auf deinen Nachbar zu und informiere ihn erstmal.

#3 Mit dem Besen gegen die Decke hauen


Wenn du es mit lauten Nachbarn zu tun hast, kann es allzu leicht passieren, dass du wütend und frustriert wirst, aber es ist wichtig, dass du durchatmest und dich an all die Dinge erinnerst, die außerhalb unserer Kontrolle liegen.

Eine Möglichkeit, die Situation zu lösen, ist, mit einem Besen an die Decke zu klopfen. 

What, denkst du jetzt vielleicht!?

Aber mit dieser sanften und nicht konfrontativen Taktik kannst du dich bemerkbar machen, ohne die Situation eskalieren zu lassen. 

Du machst dich bemerkbar und gibst deinem Nachbar die Chance sein Verhalten zu verändern.

Du musst vielleicht auch kurz deine eigene Intuition zu Rate ziehen, um abzuschätzen, ob dein Nachbar die richtige Person ist, um die „Ich-klopfe-gegen-die-Decke-Strategie“ zu verwenden!

#4 Ohrstöpsel und Wände abdichten – 2 Defensive Strategien

Wenden wir uns kurze zwei defensiven Strategien zu, die vielleicht mehr zu deiner Person passen, aber trotzdem zu einer guten Lösung führen.

1. Ohrstöpsel 

Wenn der Nachbar beispielsweise nur zum Einschlafen ein wenig lauter ist und dein Partner sowieso schnarcht, kann es Sinn machen, sich Ohrstöpsel reinzuknallen?

Auf diese Weise schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe.

Wusstest du, dass es Ohrstöpsel aus Wax gibt, die so gut wie keine Geräusche mehr durchlassen?

Diese verwende ich zum Beispiel gerne, wenn die Geräusche wirklich laut sind.

2. Wände schalldicht machen

Zum Abdichten der Wände eignen sich besonders gut Schallabsorber aus Akustikschaumstoff.

Vielleicht sind diese defensiven Strategien genau das richtige für deinen Personentyp.

Sei aber vorsichtig mit Gefühlen, die sich in dir aufstauen könnten, wenn der Krach oder das Generve deiner Nachbarn weitergeht.

#5 Tausch dich mit anderen Nachbarn über die Situation aus

Ich glaube sich auszutauschen hat gleich mehrere Vorteile:

  1. Du teilst dein Problem und nimmst dem Ganzen ein bisschen „Schärfe“
  2. Du erfährst ob deine Nachbarn dasselbe Problem haben
  3. Du erfährst, was dein Gegenüber machen würde
  4. Ihr könnte gemeinsam was unternehmen

Wenn du allerdings keine Nachbarn im Haus oder in der Umgebung kennst, dann ist der nächste Tipp sinnvoller für dich!

#6 Organisiere einen gemeinsame Grillabend für die ganze Nachbarschaft

Ein gemeinsamer Abend kann dazu führen, dass du dich mit dem lauten Nachbar anfreundest und das Ganze Problem kann dann auf freundschaftlicher Basis behandelt werden.

Andererseits lernst du die anderen Nachbarn kennen und du erfährst, wie sie darüber denken.

Ein gemeinsamer Grillabend schafft Zusammenhörigkeitsgefühl.

#7 Kompromissbereitschaft und nochmal Kommunikation!

Wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, an dem wir noch mal mit dem besagten Nachbar reden wollen.

Wir versuchen einen Kompromiss auszuhandeln, wenn die Lautstärkebelästigung nicht den ganzen Tag auftritt, sondern nur zu gewissen Zeiten.

Wenn also die Gewichte um 22 Uhr noch gestemmt werden und du bereits schläfst, dann macht einen Kompromiss, dass in Zukunft die Gewichte von 20:00 Uhr bis 21:00 bewegt werden.

#8 Beweise sammeln und Zeiten aufschreiben

Wenn du dich im nächsten Step entscheidest zum Hausverwalter oder Vermieter zu beschweren, dann wirst du Fragen wie

  • „Wann genau ist er denn immer laut?“
  • „Wie oft passiert das?“
  • und „wann haben sie mit ihm darüber gesprochen?“

beantworten müssen, und zwar akkurat.

#9 Beim Hausverwalter bzw. Vermieter beschweren

Wenn alles Kommunizieren nicht funktioniert hat, ist die letzte Möglichkeit deine Hausverwaltung oder deinen Vermieter zu informieren. 

Sie kennen sich wahrscheinlich gut mit den örtlichen Gesetzen und Vorschriften aus und können dich 

1. beraten, wie du am besten vorgehen solltest

2. vielleicht sogar mit dem besagten Nachbarn sprechen

3. vielleicht gibt es schon massig Beschwerden gegen besagten Nachbarn… dann heißt es bye bye!

# 10 Polizei?!

Tja, die Polizei zu rufen ist echt ein drastischer Schritt und zeigt deinem Nachbarn, dass du bereit bist bis zum Äußersten zu gehen.

Andererseits ist dieser Schritt auch ein möglicher „Eskalator“, der die Situation sofort auf ein nächstes Level hebt, welches du vielleicht gar nicht erreichen wolltest.

Deswegen schau erstmal, dass du mit Kommunikation und möglicher Kompromissbereitschaft dein Ziel erreichst.

#11 Dein Auszug ist unvermeidbar …

Wir sind am Ende unseres Alphabets angekommen 

Vielleicht ist es Zeit auszuziehen, denn bedenke, dass Nachbarschaftsstreitigkeiten manchmal sehr auf die Gesundheit gehen können.

Manchmal so sehr, dass ein Nachbar eine Feuerwaffe zieht … :/

Manchmal liegen die Welten einfach zu weit auseinander.

Akzeptiere es und lass los!

4 Regeln für gute Nachbarschaft und ein gutes Miteinander! 

Es gibt 4 Regeln, die jeden Menschen mit so wenig Konflikten und so viel Respekt wie möglich durch das Leben begleiten:

Regel Nr.1: Immer nett und freundlich sein!

Ein freundlicher und höflicher Umgang kann viel dazu beitragen, gute Beziehungen zu deinen Nachbarn aufzubauen. 

Immer grüßen oder kurz zunicken.

Selbst den nervigsten Menschen wird es schwerfallen, dich zu hassen, wenn du immer höflich bist.

Regel Nr.2: Jeden Menschen mit dem gleichen Respekt behandeln

Jeder Mensch merkt, wenn du ihn von oben herab behandelst.

Lege immer die gleiche Art von Respekt an den Tag, egal ob du mit dem Obdachlosen von nebenan oder mit deinem Chef, der Multimillionär ist, redest.

Beide, der Obdachlos und dein reicher Chef, werden dich aufgrund dessen umso mehr respektieren, weil du dich auf dieser Weise nicht verstellen musst.

Regel Nr.3: Immer „bitte“ und „Entschuldigung“ sagen

Jetzt sind wir wieder beim Thema Höflichkeit.

Immer „bitte“ und „Entschuldigung“ zu sagen erspart dir soviel unnötigen Ärger, weil du mit diesen zwei simplen Worten, sofort 99,9% aller Streitigkeiten entschärfst.

Regel Nr.4: Geh mit dem Lächeln nicht sparsam um!

Ein Lächeln entschärft fast jede brenzliche Situation und du würdest dich wundern, wie viele deiner Mitmenschen sich einfach nur nach einem Lächeln sehnen.

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